Aktuelles

Abschlussveranstaltung zum Projekt am 06. September 2022, 10.30 Uhr an der Hochschule Geisenheim

Link zur Anmeldung

Programm

In diesem Projekttagebuch dürfen Sie gerne blättern: Vom Startschuss des Projektes, Bodenschieben für die Neuanlage querterrassierter Weinberge, der Begrünung, den Untersuchungen zur Biodiversität und weinbaulichen Aspekten und noch vieles mehr... Hier gewinnen Sie Eindrücke und einen Überblick über das Projekt BioQuiS.

Ausblick auf September 2022

Im Projekt BioQuiS haben wir gemeinsam mit unseren Praxispartnern zahlreiche ökologische und weinbauliche Fragestellungen zur Querterrassierung im Steillagenweinbau bearbeitet. Die Ergebnisse und Erfahrungen möchten wir Ihnen nun im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vorstellen und mit Ihnen diskutieren: Was ist bei der Planung, Anlage und Pflege von Querterrassenweinbergen zu beachten? Können querterrassierte Weinberge mit ihren Böschungen die biologische Vielfalt im Weinberg fördern? Wie wirkt sich Querterrassen-Weinbau im Vergleich zum Falllinien-Weinbau auf die Rebe aus, auf das Mikroklima im Bestand, die Inhaltsstoffe und die Beerengesundheit?

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin der Abschlussveranstaltung im Kalender vermerken.

Juni 2022

In diesem Artikel konnten wir zeigen, wie Böschungen von neu angelegten Querterrassen so begrünt werden können, dass sowohl Naturschutz als auch Weinbau profitieren. Mit einer regionalen Saatgutmischung, die in Nassansaat aufgebracht wurde, ließen sich wesentliche Naturschutzziele wie ein hoher Anteil an Blütenpflanzen und krautigen Arten sowie eine ausreichende Vegetationsbedeckung zur Erosion Minderung bei gleichzeitig guten Kosten-Nutzen-Verhältnis realisieren.

doi.org/10.1016/j.jenvman.2022.115409

     

Januar 2022

In der letzten Phase unseres Projektes, das bis Ende September 2022 verlängert wurde, schreiben Vera Wersebeckmann und Timo Strack an den Publikationen für ihre Doktorarbeiten und wir alle am Praxisleitfaden und Artikeln für die Weinbaupraxis. Die ersten Publikationen in internationalen Zeitschriften sind bereits erschienen. Bitte melden, wenn Interesse daran besteht. Wir senden Ihnen gerne ein PDF zu.      

Wir konnten zeigen, welchen hohen ökologischen Wert ein vielfältiges Landschaftsmosaik aus bewirtschafteten Weinbergen und naturnahen Habitatstrukturen für die Spinnendiversität im Steillagenweinbau hat. Insbesondere wärmeliebende Spinnenarten profitieren von den Terrassenböschungen, während störungssensible Arten in den Weinbergsbrachen einen geeigneten Lebensraum finden.

Bei diesem Artikel stellen wir dar, welchen Einfluss die Bewirtschaftungsform auf das Mikroklima hat. Falllinienweinberge zeigen höhere Tagesmittel- und maximumtemperaturen. Dadurch ergibt sich ein kleiner Vorsprung in der Rebenentwicklung. In der Nacht halten Querterrassen die Wärme stärker im Bestand. Am Ende der Reifezeit werden querterrassierte Weinberge von der Sonne begünstigt.         

Wir konnten zeigen, welchen Einfluss die Zeilenorientierung im Weinberg auf qualitätsbestimmende Beerenparameter, wie z.B. Aminosäuren und Polyphenole, hat und wo sich Sonnenbrand verstärkt entwickelt (überraschenderweise nicht bei den südexponierten Trauben). Je nach Zeilenorientierung profitierte die Falllinie oder die Querterrasse hinsichtlich Mostgewicht und organischer Säuren. Hier geht es zum Paper (link zum free access paper im Journal)

Juni 2021

Die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft ist ein zentraler Baustein des BioQuiS-Projekts. Zusammen mit dem Praxispartner Gilbert Laquai vom Weingut Laquai in Lorch entsteht ein kurzer Wissenstransfer-Film, der Ziele und Inhalte des Projekts mit eindrücklichen Aufnahmen präsentiert.

Mai 2021

Am Versuchsweinberg im Höllenberg in Assmannshausen informiert eine Schautafel über die Vorteile von Querterrassen - Weinbergen und die naturschutzgerechte Begrünung der Böschungen. Interessierte können ausgewählte Pflanzen aus der Saatmischung in den blütenreichen Böschungen finden und entdecken. 

Juni /August/September 2020

Weitere Messungen zu den Hauptentwicklungsstadien Blüte, Reifebeginn und Lesereife wurden zur Charakterisierung des Mikroklimas unternommen. Neben der Temperatur ist Licht die zweite externe Kraft, welche die Entwicklung der Reben und die Güte ihrer Früchte beeinflusst. Mit lichtempfindlichen Filmen wurde die in die Traubenzone einwirkende Sonnenenergie der jeweiligen Laubwandseiten quantifiziert. Gleichzeitig zeichneten Infrarotradiometer (siehe Pfeile) die Temperaturen dieser Laubwandoberflächen auf.

August 2020

Im Rahmen einer Masterarbeit haben wir mit den Heuschrecken eine weitere Artengruppe unter die Lupe genommen. Ausgestattet mit einem speziell für unsere Zwecke umgebauten Laubsauger startete die Erfassung in den Weinbergen und Weinbergsbrachen.  
Die rotflüglige Ödlandschrecke (Oedipoda germanica) ist auf den ersten Blick kaum von der blauflügligen Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) zu unterscheiden. Im Flug sind die leuchtend roten und blauen Hinterflügel jedoch eindeutig zu erkennen. Sie sind sehr wärme- und trockenheitsliebend und besiedeln bevorzugt offene, schwach bewachsene Standorte. Beide Arten sind durch den Rückgang dieser Lebensräume gefährdet. 

Eine weitere wärmeliebende Art, die nicht zu den Heuschrecken, sondern zu den Fangschrecken zählt, ist die Gottesanbeterin (Mantis religiosa). Durch die zunehmend steigenden Temperaturen breitet sie sich weiter nach Norden aus.

Alle Fotos sind von C. Biegerl

Juni 2020

Die Rebe braucht Wärme, Wasser und Nährstoffe um wachsen zu können. Stickstoff ist der wichtigste Pflanzennährstoff und kann über eine optische Einheit gemessen werden. Der Chlorophyll- und Flavonolgehalt der Blätter zeigt an, wie es um den Versorgungszustand der Rebe steht. Damit können Rückschlüsse auf vegetative und generative Produktivität oder Stress geschlossen werden.

Eine Möglichkeit das vegetative Wachstum der Rebe zu erfassen ist die Anwendung der „Point Quadrat“-Methode. Hier wird eine dünne Metallspitze horizontal durch die Laubwand geführt und jeweils der Kontakt mit Reborganen oder Lücken notiert. Ein hoher Kontaktanteil ist Indikator einer dichten, starkwüchsigen Rebe. Diese Methodik wurde zu drei Hauptentwicklungsstadien der Rebe wiederholt (Blüte, Reifebeginn und Lesereife). Ergänzend wurde auch die Blattfläche der Haupt- und Geiztriebblätter erfasst.

April 2020

Im Weinbau ist der gefährlichste Krankheitserreger der Falsche Mehltau. Besonders in regnerischen Jahren ist der hohe Pilzdruck ein Problem, da der Pilz die Produktivität der Rebe reduziert und im schlimmsten Fall ein Ertragsverlust eintritt. Die gekeimten Sporen der Plasmopara viticola gelangen vor allem durch Spritzwasser während Regenereignissen vom Boden in die Laubwand der Rebe. Die drei Jahre 2018, 2019 und 2020 waren sehr trockene und warme Jahrgänge, so dass das Thema Pflanzenschutz in der Praxis entspannt gesehen werden konnte. 

Um dennoch eine Aussage über den Einfluss der Anlagengeometrie auf mögliche Pilzinfektionen treffen zu können, wurde ein Splash-Versuch durchgeführt, mit dem die Spritzwasserverteilung während eines Regenereignis nachgestellt wurde. Die auf den Boden fallenden Tropfen nehmen Farbpigmente beim Aufprall auf und verteilen diese auf einer simulierten Löschpapier-Rebe.

März 2020

Vor Ort in Assmannshausen sind wieder Bagger im Weinberg zu sehen, die an den steilen Hängen neue Querterrassen-Weinberge anlegen. Knapp vor den Kontaktbeschränkungen durch Corona stellte das BioQuiS-Team zusammen mit dem Geschäftsführer der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach Dieter Greiner in einer Pressekonferenz das gemeinsame Projekt zum nachhaltigen Weinbau vor.

 

--> zur Pressemitteilung

Alle Bildrechte liegen bei Winfried Schönbach

Bagger verwandeln steile Hänge in Querterrassen-Weinberge

Prof. Dr. Ilona Leyer im Interview

Prof. Dr. Manfred Stoll stellt das Projekt vor

das BioQuiS-Team

Juli 2019

Die Begrünung unserer drei neu angelegten Terrassen-Weinberge erfreut uns, unsere Praxispartner und die Wanderer im Mittelrheintal gleichermaßen. Ein Jahr nach Neuanlage zeigt sich ein buntes Blütenmeer mit bühender Färberkamille, Natternkopf, Margerite, Wilder Möhre und vielen weiteren Arten. Die Begrünung hat sich damit erfolgreich entwickelt - trotz Starkregens und langer Trockenheit nach der Ansaat im März letzten Jahres.

-->Zur Pressemitteilung

Foto: Gilbert Laquai

Mai 2019

Entlang des Mittelrheintals finden sich viele brachgefallene Weinberge unterschiedlicher Sukzessionsstadien. Der Schwund an Offenlandbiotopen bedeutet auch einen Verlust an Lebensraum für die charakteristische an Wärme und hohe Lichtintensität angepassten Tier- und Pflanzenarten.
Im Rahmen einer Bachelorarbeit betrachten wir Weinbergsbrachen unterschiedlicher Alters- und Vegetationsstadien um zu untersuchen, welche Veränderungen sich hinsichtlich der Artengemeinschaften von Laufkäfern beobachten lassen. Diese Frage ist insbesondere im Hinblick auf Kompensationsmaßnahmen und Managementempfehlungen interessant.

Goldlaufkäfer (Carabus auratus)
Foto: Vera Wersebeckmann

 

Von Weinbergsbrachen geprägte Landschaft des Mittelrheins
Foto: Vera Wersebeckmann

April 2019

Zu Beginn des Frühjahrs, wenn sich der Boden nach dem Winter erwärmt, macht sich die Rebenaktivität überirdisch durch Austreten des Blutungssaftes bzw. dem „Weinen“ an der Schnittstelle der einjährigen Ruten bemerkbar. Mit dem „Bluten“ ist der Beginn der Wachstumsphase gekoppelt. Die aktive Remobilisierung von Zuckern, aber auch Aminosäuren und Mineralstoffen bzw. die Schaffung eines osmotischen Potentials durch die Rebe erlaubt das Anschwellen der Knospen und läutet den Austrieb ein.

Das Auffangen und Analysieren des Rebenblutungssaftes erlaubt es uns einen Blick auf die Nährstoffmobilisierung der Rebe zu werfen. Daraus lassen sich eventuell weitere Verknüpfungen zur vegetativen Entwicklung der Rebe schließen.

Zur Ermittlung des Bodenfeuchtegehalts und der Erfassung der Bodenfeuchtedynamik im Vergleich von der Querterrasse zur Falllinie wurden in 1.2 m Tiefe Rohre installiert, welche das kapazitive Messen des volumetrischen Wassergehalts des Bodens mit einer Rohrsonde erlauben. In Kombination mit weiteren physiologischen und traubenanalytischen Messungen lässt sich so der Wasserhaushalt der Rebe abbilden.

Unterscheiden sich die Artengemeinschaften von Wildbienen in Querterrassen-und Falllinien-Weinbergen und Weinbergsbrachen voneinander?
Um dieser Frage nachzugehen nutzen wir als standardisierte Erfassungsmethode Farbschalen, die wir über die Vegetations- und Flugperiode verteilt mehrfach in den Weinbergsflächen aufstellen. Die Erfassung erfolgt bei sonnigen, windstillen Witterungsbedingungen, wenn die Flugaktivität der Bestäuberinsekten am höchsten ist. Parallel zur den Farbschalen werden alle blühenden Pflanzengattungen entlang eines Tranksekts und die Dichte des Blütenangebots als maßgebliche Einflussfaktoren aufgenommen.

Foto: Celina Reiß

März 2019

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwachen auch die Frühblüher zum Leben und setzen erste Farbakzente. Eine typische Vertreterin ist die Weinbergs-Traubenhyazinthe (Muscaria neglectum).
Für viele Insekten sind sie nach dem Winter die erste wichtige Nahrungsquelle, so auch für die Wildbienen, die wir in den nächsten zwei Jahren untersuchen werden. Diese sind für unsere Kultur- und Wildpflanzen ebenso wichtige wie gefährdete Bestäuber. Viele Wildbienenarten sind Futterspezialisten und bei der Aufnahme von Pollen und Nektar auf einzelne Pflanzenfamilien spezialisiert. Zur Erfassung der Wildbienen gehört deshalb auch eine umfassende Untersuchung ihrer Futterpflanzen, mit der wir im März für alle drei Anlagetypen in die Feldsaison gestartet sind.

Weinbergs-Traubenhyazinthe (Muscaria neglectum)
Foto: Vera Wersebeckmann

November 2018

Auftaktveranstaltung:  Das BioQuiS-Team stellte das Projekt einem breiten Publikum aus Winzern, Verbänden, Naturschutz- und Weinbaubehörden sowie Ministerien aus Hessen und Rheinland-Pfalz vor. Unterstützt wurden Sie von ihren drei Praxispartnern. So konnten Stefan Seyffardt und Carsten Weiland von den hessischen Staatsweingütern, Gundolf Laquai (Weingut Laquai, Lorch) und Jochen Ratzenberger (Weingut Ratzenberger, Bacharach) wertvolle Erfahrungen mit der Neuanlage der Querterrassenweinberge weitergeben. Zum Thema Hangstabilität referierte der Experte Dr. Rogall vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz.

September 2018

Für die Erfassung der fliegenden Insekten werden wir im nächsten Jahr Farbschalen in den Weinbergen aufstellen, die die Blütenfarben der Bestäuber imitieren. In einem ersten Praxistest haben wir die Konstruktion auf ihre Eignung im Feld getestet. 

Ob und in welchem Ausmaße eine Querterrassierung die Weinqualität beeinflusst, ermitteln wir anhand von Mini-Gärungsversuchen. Hierzu spielt die Analyse von wertgebenden Inhaltsstoffen in Beere, Most und späterem Wein eine große Rolle.

August 2018

Kurz vor der Lese Ende August haben wir noch ein zweites Mal Bodenfallen ausgebracht, um bodenaktive Insekten auch im Spätsommer zu erfassen.

Suchbild mit Heuschrecke: Wer findet sie?
Wir planen für das nächste Jahr Heuschrecken über Abschlussarbeiten zu untersuchen.

Die Veränderung der Zeilenorientierung bedeutet ebenfalls eine Veränderung des Mikroklimas der Rebe. Um einen Unterschied zwischen der Strahlungsintensität zwischen den Varianten und der verschiedenen Laubwandseiten zu ermitteln, hat Timo Strack, der Doktorand für die weinbaulichen Fragestellungen, lichtsensitive Farbstreifen im Bereich der Laubwand positioniert.

Juli 2018

Mit welchen Pflegemaßnahmen kann der Artenreichtum der Querterrassen-Böschungen erhalten und gefördert werden? In drei Weinbergen eines unserer Praxispartner untersuchen wir die Wirkung verschiedener Mahdhäufikeiten und die Effekte beim Entfernen des Mahdguts sowie dem Verbleib auf der Böschung oder in der Gasse.

 

Im Juli hat Vera Wersebeckmann, die Doktorandin für die ökologischen Fragestellungen, die ersten Vegetationserhebungen gemacht. Noch ist die Vegetation schütter, auch wegen der großen Trockenheit im Sommer 2018. Aber man sieht schon die Rosetten vieler Arten, die nächstes Jahr aufwachsen und blühen werden.

Juni 2018

Den enormen Starkregen Anfang Juni 2018 mit über 80 l/qm innerhalb von drei Stunden haben unsere neugeschobenen und schon mit Reben bestockten Querterrassen-Weinberge gut überstanden. Von den Böschungen wurde etwas Feinmaterial geschwemmt, das sich aber direkt in den Gassen sammelte.

Im Gegensatz dazu traten insbesondere in neu angelegten Falllinien-Weinbergen Erosionsschäden auf. Hier wurden die frisch gepflanzten Reben teilweise aus den Flächen ausgespült und größere Erdmassen am Talfuß angeschwemmt.

Auf einer ersten Veranstaltung informieren sich die DBU und der Projektbeirat über das Projekt und den Projektfortschritt. Das Treffen fand in der Domäne Assmannshausen der hessischen Staatsweingüter statt.

(v.l.n.r.) Joachim-Eberhard Maltzahn, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Volker Wachendörfer, Deutsche Bundesstiftung Umwelt; Manfred Klein, Bundesamt für Naturschutz; das Geisenheimer BioQuiS-Team Timo Strack, Vera Wersebeckmann, Ilona Leyer, Manfred Stoll. Es fehlt Beiratsmitglied Michael Lipps, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz.

Mai 2018

Um zu untersuchen, ob und wie sich die Laufkäfergemeinschaften in Querterrassen- und Falllinien-Weinbergen sowie angrenzenden Brachen unterscheiden, haben wir Ende Mai Bodenfallen ausgebracht. Die Becherfallen wurden so eingegraben, dass sie mit der Bodenkante abschließen, um für die bodenaktiven Käfer kein Hindernis darzustellen.

April 2018

Anfang April wurde die Planung in die Praxis umgesetzt.

Aus der Luft sieht man die unterschiedlichen Behandlungen: Ein heller Film auf den Böschungen zeigt die Nassansaat. Links oben ist die Ansaat noch nicht erfolgt.

März 2018

Eine erste Pressemitteilung in verschiedenen regionalen Zeitungen macht auf das Projekt aufmerksam.

Nach dem Frost haben unsere Praxispartner die Bodenschiebearbeiten für die Neuanlage querterrassierter Weinberge machen lassen. Insgesamt wurden mehr als 3 ha Weinberge neu angelegt - viel Boden wurde dabei bewegt…

Die Begrünung wurde genau geplant, denn wir wollen herausfinden, welchen Einfluss Trocken- und Nassansaat, die unterschiedlichen Saatmischungen (Regelsaatgut, Regiosaatgut, Wiesendrusch), die ergänzende Ansaat mit Ammensaatgut, Düngung und Heuabdeckung haben…

Juli 2017

Aber eigentlich begann das Projekt schon mit den vorbereitenden Arbeiten in 2017-nämlich mit der Wiesendruschernte. Dabei wurden zwei artenreiche Wiesen im Juli 2017 von ansässigen Landwirten gemäht...

… und das Mahdgut mit einem Spezialdrescher gedroschen.

Insgesamt konnten so mehr als 600 kg Wiesendrusch für die spätere Begrünung der Weinberge im Projekt geerntet werden.

24.10.2017

Der Bewilligungsbescheid der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ist da: Jetzt kann es losgehen!